Der Regierungspräsidium Freiburg hat der Stadt Offenburg einen Förderbescheid über 3,3 Millionen Euro für die städtebauliche Entwicklung übergeben. Die Mittel sind für die laufenden Sanierungsgebiete Bahnhof Schlachthof und Südstadt vorgesehen und sollen die Verbindung zwischen Bahnhof und Innenstadt stärken sowie Wohnquartiere gezielt aufwerten.
Geld für zwei Sanierungsgebiete
Von den insgesamt 3,3 Millionen Euro entfallen 2,3 Millionen Euro auf das Entwicklungsgebiet Bahnhof Schlachthof. Für das Sanierungsgebiet Südstadt stellt das Land eine Million Euro zur Verfügung. Die Zuweisungen sind Teil der bundes- und landesfinanzierten Städtebauförderung.
Bahnhof Schlachthof als neues Eingangstor
Im Bahnhofsumfeld soll die Hauptstrasse als Achse zwischen Bahnhof und Innenstadt gestärkt werden. Geplant ist eine Neugestaltung des Bahnhofsumfelds sowie die Weiterentwicklung des angrenzenden Schlachthofareals zu einem Quartier mit Angeboten für Kultur, Kreativwirtschaft und städtisches Leben. Die Stadt betont, mit den Maßnahmen neue Impulse für Wohnen, Arbeiten und Einkaufen setzen zu wollen.
Baubürgermeister Oliver Martini sagte, die Aufwertung des Bahnhofsareals habe für die Stadt hohe Priorität. „Wir wollen den Bahnhof als attraktives Eingangstor zur Stadt gestalten und gleichzeitig die Verbindung zur Innenstadt deutlich stärken“, erklärte er. Martini hob hervor, dass dadurch eine einladende Achse entstehen solle, die Menschen zusammenführe und neue Nutzungen ermögliche.
Südstadt: Wohnungsbestand, Energie und öffentliche Räume
In der Südstadt liegt der Fokus auf der Erhaltung und Aufwertung des vorhandenen Wohnungsbestands. Ziel ist es, bezahlbaren Wohnraum zu sichern und die Energieversorgung zu optimieren. Ergänzend sind Maßnahmen zur Weiterentwicklung öffentlicher Räume und Grünflächen vorgesehen, um die Lebensqualität im Quartier zu verbessern.
Johannes Dreier vom Regierungspräsidium Freiburg betonte bei der Übergabe, er freue sich besonders, dass der bestehende Wohnungsbestand gezielt aufgewertet werde. „Gute und attraktive Wohnverhältnisse sind eine zentrale Grundlage für lebendige Quartiere. Sie stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt und fördern das Miteinander im Stadtteil ganz unmittelbar“, sagte Dreier.
Besichtigungen und Erwartungen
Bei Besichtigungen des laufenden Sanierungsgebiets Bahnhof Schlachthof und des bereits abgeschlossenen Gebiets Mühlbach zeigte sich Dreier beeindruckt von der Umsetzung der Konzepte vor Ort. Er lobte, dass die Stadt mithilfe der Städtebaumittel Flächen mit zukunftsorientierten Nutzungen überplane und dadurch sowohl die Lebensqualität steigere als auch Raum für innovative Betriebe schaffe.
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