Montag, 15.07.2024

Umschwung im Einzelhandel: Anstieg der Ladendiebstähle – ‚Wendepunkt erreicht‘

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Isabella Braun
Isabella Braun
Isabella Braun ist eine erfahrene Kulturjournalistin, die mit ihrem feinen Gespür für Kunst und Musik beeindruckende Artikel verfasst.

Der Einzelhandel in Deutschland rüstet sich verstärkt gegen Ladendiebstahl aufgrund von gestiegenen Diebstahlzahlen und Inventurverlusten. Die Branche investiert in Sicherheitsmaßnahmen und Prävention, um den Schaden zu minimieren.

Im Jahr 2022 haben Kund*innen im deutschen Einzelhandel Waren im Wert von 2,8 Milliarden Euro gestohlen, was zu einem Schaden von 15% mehr als im Vorjahr führte.

Inventurdifferenzen sind 2023 um 5% auf 4,8 Milliarden Euro gestiegen, wovon 4,1 Milliarden Euro durch Diebstahl verursacht wurden.

Jeder 200. Einkaufswagen verlässt unbezahlt die Kasse, was dem deutschen Staat Umsatzsteuereinnahmen von etwa 560 Millionen Euro kostet.

Die beliebtesten gestohlenen Warengruppen sind Spirituosen, Tabakwaren, Kosmetikprodukte, Rasierklingen, Energydrinks, Babynahrung, Kaffee sowie Fleisch, Wurst und Käse.

Unternehmen wie Rewe und Ikea haben bereits Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, darunter Kameraüberwachung und mehr Sicherheitspersonal.

Die Gesamtkosten für Inventurdifferenzen und Präventionsmaßnahmen betragen mehr als 6,3 Milliarden Euro im deutschen Einzelhandel.

Die gestiegenen Diebstahlzahlen und Inventurverluste im Einzelhandel haben zu verstärkten Sicherheitsmaßnahmen und Prävention geführt. Handelsunternehmen investieren in den Schutz ihres Eigentums und fordern ein härteres Durchgreifen gegen Ladendiebe, insbesondere bandenmäßig organisierte Täter. Die Branche erwartet weitere Anstiege der Diebstähle und setzt verstärkt auf Abschreckung, Überwachung und Schulungen, um den Schaden zu reduzieren.

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